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WIRTSCHAFTLICHKEIT DURCH VERFÜGBARKEITSSICHERUNG

Abwässer entstehen dezentral und müssen gesammelt und zur Abwasserbehandlung geführt werden. Bei diesen meist langen Wegen kommt es oft zu Ruhezeiten der Abwässer und dadurch zu Faulungsprozessen.
Durch den Faulungsprozess, insbesondere im anaeroben Zustand, entstehen verschiedene Schwefelverbindungen, wie Schwefelwasserstoff (H2S) und Thiole (Mercaptane). Bereits ab einer Ruhezeit von 30 Minuten kann es zu anaeroben Zuständen kommen.
Wird das Abwasser nach einer Ruhezeit wieder bewegt, strippen die Gase aus dem Abwasser aus und werden in die Umgebung freigesetzt. Das führt nicht nur zu unangenehmen Geruchsbelästigungen, sondern auch zu Korrosionsschäden. Diese Korrosion wird leicht an Abwasserbauwerken sichtbar.

Aber auch die sensible Elektronik muss vor der Schwefelbelastung geschützt werden. Insbesondere in Gebäudebereichen, wie Pumpstationen, dem Einlaufgebäude, Schlammentwässerung, Biokraftwerk etc. reichern sich die Kontaminationen an und sorgen dann für eine dauerhafte Belastung der Elektronik.

Oft wird die Störanfälligkeit der Elektronik als branchenüblich bezeichnet. Das heißt die eigentliche Ursache wird nicht wahrgenommen und es entsteht so ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden. Bereits bei einer geringen Belastungen von 10 ppb Schwefelwasserstoff (0,01 ppm) geht man von einer Lebensdauerminderung um ca. 60% aus. Das heißt, schon bei kleinsten Belastungen kann ein einfaches System zur chemisorptiven Elimination von H2S die Haltbarkeit der Elektronik um mehr als das Doppelte steigern.